Besenreiser

An den Unter- oder Oberschenkeln können rötlich-bläuliche, sichtbare Äderchen das ästhetische Empfinden stören. Es handelt sich hier um kleine erweiterte, und an der Hautoberfläche gelegene Gefäße.

Foto: © Astrid Gast – stock.adobe.com

ALLE INFOS RUND UM DIESES KRANKHEITSBILD FINDEN SIE HIER.

 

 

Wo liegt der Unterschied zwischen Krampfadern und Besenreisern?

Krampfadern (Varizen) sind erweitere Venen. Sie treten als geschlängelte und knotige Adern an die Hautoberfläche. Das Wort ist auch irreführend. Es handelt sich hier nicht um einen Krampf. Das Wort leitet sich aus dem Althochdeutsch ab, und hat sich in den Sprachentwicklung verändert. So wurde aus „Krummadern“ das Wort „Krampfadern“. Krampfadern sind sehr verbreitet und treten mit zunehmenden Alter häufiger auf. Frauen sind häufiger als Männer betroffen.

 

Besenreiser sind winzige Venen und stellen eine Form von Krampfadern dar. Sie treten als rötlich-bläulich sichtbare winzige Äderchen an der Hautoberfläche zum Vorschein. Der Name leitet sich von ihrem häufigen Erscheinungsbild als „Reisigbesen“ ab. Besenreiser entstehen im Laufe des Lebens durch ein schwaches Bindegewebe. Sie treten typischerweise an den Beinen auf, kommen aber auch im Gesicht vor.

Im Gesicht werden "Besenreiser" auch als Couperose oder Rosacea bezeichnet. Wichtig ist hier anzumerken, dass hier eine andere Ursache für die Erkrankung vorliegt. Mehr Information finden Sie hier.

 

 

Bilden sich Besenreiser auch von selbst zurück?

Besenreiser bilden sich grundsätzlich nicht zurück. Sie werden im Gegenteil mit dem zunehmenden Alter eher mehr.

Einzige Ausnahme sind Besenreiser während der Schwangerschaft, die durch vermehrte weibliche Hormone auftreten. Diese können sich nach der Schwangerschaft teilweise zurückbilden. Sollten diese aber einige Monate nach der Schwangerschaft nicht verschwinden, wird eine Behandlung empfohlen, sofern diese als kosmetisch-ästhetisch störend empfunden werden. Ansonsten treten diese bei einer weiteren Schwangerschaft noch stärker zu tage.

Müssen Besenreiser behandelt werden?

Normalerweise muss man sie nicht entfernen lassen. Besenreiser gelten als harmlos. Es gibt aber verschiedene Verfahren, um die kleinen Venen zu beseitigen, die häufig aus kosmetisch-ästhetischen Gründen als störend empfunden werden.

 

Anders verhält es sich bei Krampfadern, die abhängig von Ausprägung und Schweregrad eine Reihe von Komplikationen auslösen können. Mehr zum Thema Krampfadern und deren Behandlung finden Sie hier. 

 

Wie können Besenreiser behandelt werden?

Besenreiser an den Beinen können mittels Mikroschaumverödung (Schaumsklerosierung) behandelt und entfernt werden. Hierfür wird mit feinen Nadeln eine Substanz in die Venenwände der Besenreiser injiziert, die eine Verklebung verursachen. In Folge wird das Blutgefäß nicht mehr durchblutet, vom Körper langsam abgebaut und verblasst binnen weniger Wochen.

Eine weitere Behandlungsalternative, die ebenfalls in unserem Ärztezentrum in Wien angeboten wird, ist die Lasertherapie. Der Laser erzeugt Lichtblitze, die die Haut durchdringen, aber nicht verletzen. Der Lichtblitz trifft unter der Haut auf das erweiterte Blutgefäß und löst einen Hitzeimpuls aus. In Folge gerinnt das Blut, die Gefäßwand fällt in sich zusammen und wird dauerhaft verschlossen. Der in unserem Ärztezentrum verwendete Laser sorgt für gute Kühlung während der Behandlung und kann auch bei leicht gebräunter und dunkler Haut zur Anwendung gebracht werden.

Teilweise werden auch beide Therapieoptionen miteinander kombiniert, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Die größeren Besenreiser werden häufig mit Mikroschaumverödung behandelt, die hartnäckig verbleibenden Äderchen werden gleichzeitig oder zu einem späteren Zeitpunkt mit dem Laser behandelt. Bei beiden Behandlungen ist es wichtig bereits im Vorfeld auf Sonneneinstrahlung zu verzichten.

 

Reicht eine Behandlung aus?

Eine Einschätzung kann nur nach einer ärztliche Abklärung abgegeben werden. Es hängt stark davon ab wie viele Besenreiser in welcher Größe und in welcher (diffusen) Verteilung vorhanden sind.

 

Kann ich auch in der Schwangerschaft eine Behandlung machen? Während des Stillens?

Wir machen keine ästhetische Behandlungen bei Schwangeren. Eine Behandlung mittels Laser ist während der Stillzeit möglich. Die Mikroschaumverödung (Schaumsklerosierung) ist weder in der Schwangerschaft noch in der Stillzeit möglich.

 

Kommen Besenreiser nach der Behandlung wieder?

Die Neigung zu Besenreiser ist Veranlagungssache. Deshalb werden mit großer Wahrscheinlichkeit Besenreiser an anderen Hautstellen im Zeitverlauf sichtbar. Mit den zur Verfügung stehenden Therapien können diese immer wieder korrigiert und damit minimal gehalten werden.

 

Was muss ich nach der Behandlung beachten?

Am Behandlungstag sollten Sie auf sportliche Aktivitäten sowie heiße Bäder, Sauna etc. verzichten. Eine Kompressionstherapie mit Verbänden oder Strümpfen führt nachweislich zu einer Verbesserung der Behandlungsergebnisse.

Im  Nachgang zu einer Laserbehandlung oder Verödung müssen die betroffenen Hautareale konsequent mit einem hohen Sonnenschutzfaktor geschützt werden. Anderenfalls können Pigmentverschiebungen auftreten.

 

 

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