Pityriasis rosea oder RöschenflechtePityriasis Rosea

Die Röschenflechte oder Pityriasis rosea ist eine relativ häufig auftretende Hauterkrankung. Ein Juckreiz ist typisch, die Heilung erfolgt jedoch problemlos und ohne Komplikationen. Wie eine Röschenflechte entsteht und was Sie dagegen tun können erfahren Sie hier.

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Was ist Pityriasis rosea bzw. Röschenflechte?

Pityriasis rosea – auch Röschenflechte genannt – ist eine Hauterkrankung, die sich in Form eines Ausschlags äußert. Als mögliche Ursache wird ein Virus aus den Herpesvirusgruppen diskutiert – genauer aus den Gruppen HHV-6, HHV-7 und HHV-8. Der konkrete Auslöser für die Röschenflechte ist jedoch derzeit noch unbekannt. Es ist aber bekannt, dass diese Erkrankung vermehrt im Frühjahr und im Herbst auftritt.

 

Wie äußert sich die Erkrankung?

Junge Erwachsene leiden häufiger an Pityriasis rosea, Frauen sind ungefähr doppelt so oft betroffen wie Männer.

Zu Beginn kommt es am Rumpf zu einer 0,5-5,0 cm großen, ovalen, rötlichen und meist schuppenden randbetonten Plaque meré – dem sogenannten Primärmedaillon. Im weiteren Verlauf, oft nach 1 bis 2 Wochen, kommt es zur schubartigen Ausbreitung in Richtung der Füße (Tannenbaum-Muster). Die weiteren befallenen Stellen sind meistens kleiner und nur 0,2-1,0 cm groß. Am Rand entsteht eine colleretteartige Schuppung, welche an die Blätter einer Rose erinnert, daher der Name Röschenflechte.  

 

Befallen sind in der Regel der Rumpf, Kopf und Hals. Hände und Füße sind nicht vom Ausschlag betroffen.

Erkrankte berichteten rund zwei Wochen vor Auftreten des Ausschlags über leichte Verkühlungssymptome wie Übelkeit, Mattigkeit, Fieber und Kopfschmerzen. Patientinnen und Patienten erkrankten häufig nach einer stressigen Phase, denn Stress wirkt sich negativ auf das Immunsystem aus und begünstigt die Erkrankung.

 

Ist weitere Diagnostik notwendig?

Es gibt andere Hautkrankheiten, die teilweise ähnliche Erscheinungen aufweisen können. Erkrankungen wie Syphilis, Psoriasis, Allergien oder Hautpilze haben Ähnlichkeiten zur Röschenflechte und könnten zur Verwechslung führen. Außerdem erfordern diese Krankheiten andere Therapiemethoden. Daher wird bei Auftreten von Beschwerden und Symptomen eine Vorstellung beim Hautarzt empfohlen, um eine genaue Diagnose festzustellen und die geeignete Therapie vorzunehmen. Eine Blutentnahme oder Probebiopsie kann im Einzelfall notwendig sein.

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Wie behandelt man eine Röschenflechte?

Die Therapie gestaltet sich individuell und orientiert sich meist an den Symptomen. Die Hautveränderungen heilen innerhalb von 3-8 Wochen spontan ab. Es wird zu atmungsaktiver Kleidung geraten, um Hitzestau zu vermeiden. Sehr reichhaltige Salben und Cremen sollten nicht verwendet werden, stattdessen wird zu einer leichten Hautmilch für die Körperpflege geraten. In schweren Fällen kommen Antihistaminika und kurzfristig Cortison zum Einsatz, welches äußerlich anzuwenden ist (z.B. als Salbe). In Ausnahmefällen kann eine Tablettentherapie in Erwägung gezogen werden.  

 

Kann ich andere gefährden, wenn ich an Pityriasis rosea leide?

Wer an Pityriasis rosea leidet, sollte den Kontakt zu Schwangeren meiden. Es besteht ein erhöhtes Risiko für eine Fehlgeburt oder Frühschwangerschaft in den ersten 15 Schwangerschaftswochen, sollte eine Schwangere an einer Röschenflechte erkranken.

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    Dr. Bisschoff nimmt sich für seine Patienten viel Zeit und hat ein offenes Ohr für alle Fragen.
    Auf jeden Fall ein Arzt zum Weiterempfehlen.
     
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