Muttermale / Hautkrebsvorsorge

Regelmäßig kontrollieren lassen und gegen Hautkrebs vorsorgen

Sie können an jeder Körperstelle auftreten, nehmen verschiedene Formen und Farben an und sind in der Größe unterschiedlich: die kleinen, meist braunen, Flecken und Erhöhungen auf der Haut werden umgangssprachlich auch als Leberflecken bezeichnet.

In der Regel sind sie völlig harmlos, stören aber möglicherweise das ästhetische Empfinden. Alles über Muttermale, warum sie periodisch kontrolliert werden sollten, wie gefährlich sie tatsächlich sind und welche Möglichkeiten der Entfernung es gibt. Zum Nachlesen, kurz und bündig, in diesem Artikel.

Die regelmäßige Muttermalkontrolle gehört zu den wichtigsten Maßnahmen der Hautkrebsvorsorge. In unserem Ärztezentrum in Wien setzen wir mit Deviskan auf die neueste Generation der digitalen Hautkrebs-Früherkennung.

Durch die Kombination aus Ganzkörperkartografie, künstlicher Intelligenz und automatisierter digitaler Dermatoskopie können neue Muttermale sowie kleinste Veränderungen bestehender Hautveränderungen frühzeitig erkannt und dokumentiert werden.

Als erste Praxis in Österreich bieten wir diese innovative Technologie für die digitale Muttermalkontrolle und Hautkrebsvorsorge an.

Was wie in diesem Beitrag für Sie vorbereitet haben:

 

 

 

Was sind Muttermale und wie entstehen sie?

Muttermale können bereits ab Geburt oder erst später auftreten. Ursächlich beteiligt an der Entstehung sind Erbanlagen, Ausmaß und Intensität der Sonnenbestrahlung und der Hauttyp. Es handelt sich bei Muttermalen um eine Ansammlung von pigmentbildenden Nävus-Zellen, die aus tieferen Hautschichten emporsteigen und sich in den höheren Hautschichten vervielfältigen.

Sie sind in der Regel nicht gefährlich, dennoch können sie zu Hautveränderungen führen, entarten, Melanome entwickeln oder andere Hautkrebsarten auslösen.

Deshalb sind periodische Untersuchungen, die wie in unserer Praxis in Wien durchführen, zur Früherkennung so wichtig. Buchen Sie hier Ihren Termin

 

Welche Ursachen können Muttermale haben?

Ihr Entstehen ist nicht auf einen einzelnen Faktor zurückzuführen. Wenn sie in großer Menge bei der direkten Verwandtschaft (Eltern, Großeltern) vorhanden sind, dann erhöht sich die Wahrscheinlichkeit des Auftretens.

Eine Abhängigkeit besteht auch zum Hauttyp: Je heller die Haut, desto höher ist häufig die Anzahl der Muttermale. Bei Menschen mit dunkler Haut, treten sie meist in geringerer Anzahl auf.

Melanin wirkt als Farbstoff bei der Entstehung der Muttermale entscheidend mit, denn es trägt wesentlich zur dunklen Farbgebung bei.

 

Wie gefährlich sind Muttermale?

Man spricht im Zusammenhang mit Muttermalen sehr oft von Hautkrebs. Aktuell steigt die Zahl der an Hautkrebs erkrankten Menschen in Österreich. Frühzeitig erkannt ist Hautkrebs aber gut heilbar. Da die Erkrankung auch jüngere Patienten treffen kann, wird auch ihnen eine periodische Kontrolle empfohlen. Es gibt gewisse Gefahrenzeichen, die unbedingt beachtet werden sollten. Für die erste Selbstuntersuchung können Sie nach der ABCDE-Regel vorgehen:

  • A wie asymmetrische Veränderungen

  • B wie Begrenzungen, die unregelmäßig sind

  • C wie Color (Farbe), nicht einheitliche Pigmentierung

  • D wie Durchmesser mehr als 5 mm

  • E wie Erhabenheit, Überhöhung

Es handelt sich hierbei natürlich nur um eine „Daumenregel“, sie liefert Verdachtsmomente. Eine ärztliche Konsultation ist dann erforderlich, wenn mindestens zwei der fünf Punkte zutreffen.

 

Wie erfolgt die Untersuchung von Muttermalen?

Hautkrebsvorsorge ist uns ein äußerst wichtiges Anliegen. Deshalb setzen wir in unserem Ärztezentrum auf die neueste Generation der digitalen Muttermalkontrolle mit dem Deviskan-System. Wir sind stolz darauf, diese innovative Technologie als erste Praxis/Zentrum in Österreich anbieten zu können.

Mit modernster Ganzkörperkartografie und integrierter digitaler Dermatoskopie wird Ihre gesamte Hautoberfläche in einem einzigen Untersuchungsvorgang hochauflösend erfasst.

Anders als bei bisherigen Systemen werden mithilfe künstlicher Intelligenz nahezu alle sichtbaren Muttermale automatisch erkannt und zusätzlich in dermatoskopischer Qualität dokumentiert. Während bei früheren Verfahren aus technischen und zeitlichen Gründen meist nur einzelne auffällige Muttermale hochauflösend aufgenommen werden konnten, ermöglicht Deviskan erstmals eine nahezu vollständige digitale Dokumentation aller relevanten Hautveränderungen. Der erste wahre Hautscan verfügbar! 

Dadurch können wir nahezu alle Muttermale im Verlauf beobachten und Veränderungen frühzeitig erkennen.

Die Aufnahmen werden gespeichert und bei jeder Kontrolluntersuchung automatisch mit früheren Untersuchungen verglichen.

Neue Muttermale werden erkannt, bestehende Läsionen können präzise überwacht werden und selbst kleinste Veränderungen werden sichtbar gemacht.

Diese innovative Technologie hat uns überzeugt. Deshalb war es uns ein besonderes Anliegen, dieses Verfahren nach Wien zu holen und unseren Patientinnen und Patienten zugänglich zu machen.

 

Mutttermal unverändertMuttermal verändert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wozu dient künstliche Intelligenz in der Hautkrebsvorsorge?

Laut Studien kann die Qualität der Muttermalkontrolle gesteigert werden, wenn man als Arzt künstliche Intelligenz als Hilfsmittel hinzuzieht. 

Künstliche Intelligenz unterstützt die moderne Hautkrebsvorsorge und Muttermalkontrolle, ersetzt jedoch niemals die ärztliche Beurteilung.

Die Stärke der Technologie liegt darin, dass sie die gesamte Hautoberfläche systematisch analysieren und Veränderungen objektiv dokumentieren kann.

Mit Deviskan werden nahezu alle sichtbaren Muttermale automatisch erkannt und digital erfasst.

Die künstliche Intelligenz hilft dabei:

  • neue Muttermale frühzeitig zu identifizieren
  • bestehende Muttermale eindeutig wiederzuerkennen
  • Veränderungen im zeitlichen Verlauf sichtbar zu machen
  • auffällige Hautveränderungen gezielt hervorzuheben

Gerade bei Menschen mit vielen Muttermalen ermöglicht die KI eine deutlich präzisere Verlaufskontrolle als eine rein manuelle Dokumentation.

Die endgültige Diagnose und Therapieentscheidung erfolgt selbstverständlich immer durch unsere erfahrenen Hautärztinnen und Hautärzte.

Wie oft sollte eine Muttermalkontrolle durchgeführt werden?

Die empfohlenen Kontrollintervalle hängen vom individuellen Hautkrebsrisiko ab.

Je nach Anzahl der Muttermale, Hauttyp und persönlicher Vorgeschichte können Kontrollen alle zwei Jahre ausreichend sein. Bei Hochrisikopatienten oder in der Hautkrebsnachsorge können Kontrollen alle drei bis sechs Monate sinnvoll sein.

Durch die digitale Dokumentation mit Deviskan können Veränderungen objektiv und zuverlässig über viele Jahre hinweg verfolgt werden.

Muss man ein Muttermal entfernen lassen?

Solange ein Muttermal nicht auffällig ist, ist eine Entfernung nicht erforderlich. Falls im Zuge einer Untersuchung nicht eindeutig festzustellen ist, ob es gut- oder bösartig ist, dann sollte es entfernt und anschließend histologisch untersucht werden. Die meisten Muttermale werden allerdings nach wie vor aus ästhetischen Gründen entfernt, vor allem, wenn sich die Flecken im Gesicht oder auf den Händen unschön ausbreiten.

 

Welche Formen von Muttermalen gibt es?

Muttermale treten in unterschiedlichen Formen auf. Es ist gut diese zu kennen, um auf Veränderungen rechtzeitig zu reagieren. Die klassischen Formen sind:

Angeborene Muttermale (Kongenitaler Nävus)

Sie sind, wie die Bezeichnung sagt, bereits bei Geburt vorhanden. In unterschiedlichen Größen, Formen, Farben können sie sich auch erst im ersten Lebensjahr entwickeln und sichtbar werden.

Bei ihnen liegt das Risiko etwas höher, als bei den Muttermalen, die später hinzukommen. Vor allem dann, wenn sie stark behaart sind, ist es wichtig sie genau zu beobachten. Ein statistisch nachweisbares, erhöhtes Risiko liegt erst dann vor, wenn die Entartung mehr als einen Zentimeter Durchmesser aufweist.

Gewöhnliches Muttermal (Nävus)

Unter diese Kategorie fallen Muttermale, die weniger als fünf Millimeter Durchmesser haben. Sie sind einfärbig und regelmäßig begrenzt. Fast alle Menschen haben diese Muttermale. Im nordeuropäischen Raum rund 30 bis 40 Stück im Durchschnitt.

Erhabenes Muttermal (papillomatoser Nävus)

Das Muttermal sieht eher wie gefurcht aus, manchmal wachsen daraus Haare. Es ist einfärbig und stellt wegen der rauen, etwas erhabenen Oberfläche und den Haaren ein eher kosmetisches Problem dar. Mehr Information finden Sie auch hier.

Ungewöhnliches Muttermal (atypischer oder dysplastischer Nävus)

Vom Aussehen kommt es dem bösartigen Melanom nahe. Es hat einen Durchmesser von mehr als 5 mm, ist verschiedenfarbig mit ausgefranstem Rand, flach oder erhöht. Beim Auftreten solcher Muttermale ist dringend ein Hautarzt zu konsultieren, da das Risiko ein Melanom zu bekommen höher ist.

Blaues Muttermal (blauer Nävus)

Das Muttermal ist grau-blau gefärbt, flach oder überhöht. Die Farbe entsteht durch Lichtbrechung. Das eigentliche Muttermal befindet sich in tieferen Hautschichten. Auch diese Art Muttermal kann sich verändern und sollte unter Beobachtung gehalten werden.

Gehen Sie kein Risiko ein:
Falls Sie ungewöhnliche Muttermale feststellen, es welche gibt, die schnell wachsen, ist eine Untersuchung dringend anzuraten. Gerne können Sie dazu einen Termin in unserer Praxis vereinbaren.
Buchen Sie hier Ihren Termin

 

Wie werden Muttermale entfernt?

Ob die Entfernung eines Muttermals angeraten ist und auf welche Weise diese erfolgen sollte, entscheiden wir als Ihre Hautärzte bei einer gründlichen Untersuchung mit Ihnen gemeinsam. In unserer Praxis entfernte, auffällige Muttermale, werden im Anschluss histologisch (über mehrere Wochen wird das entnommene Gewebe auf Auffälligkeiten hin untersucht) untersucht, um jedes Risiko auszuschließen. Die chirurgische Entfernung selbst erfolgt unter örtlicher Betäubung und ist schmerzarm. Wichtig ist uns hier die kosmetisch anspruchsvolle Entfernung aller Hautveränderungen und die Vermeidung unschöner Narbenbildung. Bei bestimmten Muttermalen (z.B. pappilomatosen Nävi oder Fibromen) kann die Entfernung schonend mit dem hochwirksamen Erbium-Laser oder durch Kaustik (Verödung) erfolgen. In unserer Praxis stehen hochmoderne Laser zur Verfügung, wie wir auch eigene Eingriffsräume für die dermato-chirurgischen Eingriffe haben. Wir sind stolz, dass wir als österreichisches Referenzzentrum für Asclepion Lasers (Jena, Deutschland) fungieren und umfassend ausgestattet sind. Details zu unserer Ausstattung.

Wie hängen Muttermale und Hautkrebs zusammen?

Krebserkrankungen der Haut werden unter der Bezeichnung „Hautkrebs“ zusammengefasst. Es ist die Unterscheidung zwischen zwei Arten vorzunehmen:

  • Weißer Hautkrebs (Basaliom, Plattenepithelkarzinom, Aktinische Keratose): bildet meistens keine Metastasen aus

  • Schwarzer Hautkrebs (malignes Melanom): metastiert bereits in der frühen Phase, Veränderungen sind allein durch Sicht- und Tastkontrolle kaum festzustellen

Es ist nochmals darauf hinzuweisen, dass intensive Sonnenbestrahlung und unzureichender Sonnenschutz zur Entstehung von Muttermalen und weißem und schwarzem Hautkrebs beitragen.

 

Wie könnte Aktinische Keratosen oder chronische Lichtschäden behandelt werden?

Aktinische Keratosen sind weiße Hautkrebsvorstufen und entstehen nach chronischer Lichtschädigung. Hier ist eine Behandlung wichtig, da die Vorstufen sich über Monate oder Jahre zu Hautkrebs entwickeln können. In meiner Praxis können wir diese Vorstufen mit dem neuesten hochwirksamen Präzisions-Laser, dem Erbium-Laser entfernen. Auch mit flüssigem Stickstoff, der Vereisung, oder der Kürettage, können diese Veränderungen behandelt werden. Eine weitere Option ist die Tageslicht-PDT bei der durch eine chemische Reaktion mit Hilfe eines Medikaments und Sonnenbestrahlung eine Abstoßungsreaktion von veränderten Zellen ausgelöst wird. Mit dieser Therapie können größere Flächen effektiv und schmerzarm behandelt werden.

Die regelmäßige Muttermalkontrolle zur Hautkrebsvorsorge ist ganz besonders wichtig. Je früher eine Erkrankung erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Vereinbaren Sie einen Termin.

Sind Muttermalkontrollen mittels Auflichtmikroskopie und Ganzkörperscanner überall gleich?

 

Nein. Moderne Muttermalkontrolle arbeitet heute mit sehr unterschiedlichen technischen Systemen.

Ältere Ganzkörperscanner waren ein wichtiger Fortschritt, weil sie erstmals die gesamte Hautoberfläche dokumentieren konnten. Die eigentliche dermatoskopische Untersuchung und Verlaufskontrollen war jedoch meist auf einzelne auffällige Muttermale beschränkt.

Mit Deviskan steht nun eine neue Generation der digitalen Hautkrebsvorsorge zur Verfügung. Das System verbindet Ganzkörperkartografie, künstliche Intelligenz und automatisierte digitale Dermatoskopie in einer einzigen Untersuchung.

Der entscheidende Unterschied besteht darin, dass nicht nur einzelne ausgewählte Muttermale dokumentiert werden, sondern nahezu alle sichtbaren Muttermale zusätzlich in dermatoskopischer Qualität erfasst werden können.

Dadurch wird die Verlaufskontrolle wesentlich präziser. Neue Muttermale werden automatisch erkannt und bereits bekannte Hautveränderungen können über Jahre hinweg objektiv miteinander verglichen werden.

Für uns stellt diese Technologie einen bedeutenden Fortschritt in der Hautkrebs-Früherkennung dar. Deshalb haben wir uns bewusst für Deviskan entschieden und diese innovative Technologie als erste Praxis/Zetrum in Österreich eingeführt.

Ich bin bereits Patient bei Medizin am Hauptbahnhof und habe bereits Hautkrebsvorsorgeuntersuchungen mit FotoFinder durchführen lassen. Was bedeutet die Umstellung auf Deviskan für mich?

Keine Sorge – Ihre bisherigen Untersuchungen und Aufnahmen bleiben selbstverständlich weiterhin erhalten und sind auch künftig für Ihre Betreuung verfügbar.

Wir verfügen weiterhin über unsere FotoFinder-Systeme und können bestehende Verlaufsdokumentationen sowie bereits engmaschig kontrollierte Muttermale jederzeit mit den bisherigen Aufnahmen vergleichen.

Mit der Einführung von Deviskan profitieren Sie zusätzlich von den neuesten Möglichkeiten der digitalen Hautkrebsvorsorge. Zukünftige Kontrolluntersuchungen können mit der Deviskan-Technologie durchgeführt werden. Dadurch werden nicht nur bereits bekannte und beobachtete Muttermale weiter überwacht, sondern gleichzeitig nahezu alle sichtbaren Muttermale hochauflösend dokumentiert und im Verlauf verglichen.

Für Sie bedeutet das: Die bisherige Dokumentation geht nicht verloren – sie wird durch die neue Technologie sinnvoll ergänzt. So können sowohl bereits bekannte Hautveränderungen als auch neu entstandene Muttermale besonders präzise und langfristig kontrolliert werden.

Unser Ziel ist es, die Vorteile beider Systeme optimal zu nutzen und Ihnen dadurch die bestmögliche Hautkrebsvorsorge und Verlaufskontrolle anzubieten.

 

Kann ich mein Bildmaterial einsehen?

 

Die Bilddokumentation erfolgt mit dem Deviskan-System von Dermavision. Das Bildmaterial wird Ihnen anschließend auch über einen gesicherten Online-Zugang (auf Wunsch) zugänglich gemacht. Die Speicherung der Daten sowie der Zugriff erfolgen über eine sichere, DSGVO-konforme Cloud-Lösung. Damit können Sie Ihre eigenen Bilder jederzeit auch selbst anschauen, wenn Sie das möchten.

Vorteile der Deviskan-Technologie

  • Digitale Hautkrebsvorsorge auf modernstem Stand
  • Ganzkörperkartografie der gesamten Hautoberfläche
  • Automatische Erkennung neuer Muttermale
  • Dokumentation nahezu aller Muttermale in dermatoskopischer Qualität
  • KI-gestützte Verlaufskontrolle
  • Frühzeitige Erkennung kleinster Veränderungen
  • Schmerzfreie und nicht-invasive Untersuchung
  • Bereitstellung des Bildmaterials über eine gesicherte Online-Plattform
  • Individuelle Risikoanalyse durch erfahrene Dermatologen

 

 

Unser Leistungsangebot zur Hautkrebsvorsorge und Muttermalkontrolle

 

  • Information und Beratung hinsichtlich des Hauttyps und persönlicher Bedürfnisse

  • Klinische Untersuchung mit modernsten Instrumenten: Ganzkörperscanner zur Dokumentation und Analyse der gesamten Hautoberfläche über künstliche Intelligenz, Auflichtmikroskop, digitale Auflichtmikroskopie, Dokumentation im zeitlichen Verlauf durch die Technologien von Deviskan®

  • Entfernung von Muttermalen und anderen gut- oder bösartigen Hautveränderungen mittels schonendem Laser oder kosmetisch anspruchsvollem chirurgischem Eingriff in eigenen Eingriffsräumen. Auch Nachexzisionen sind häufig bei uns möglich.

  • Flächenbehandlung von Hautkrebsvorstufen mittels Daylight-PDT und Laser

 

Dr. Christina Hauser und Dr. Antonia Schreiber haben beide in Tumorzentren gearbeitet und können auch Lymphknotenultraschall durchführen. Lymphknotenultraschall wird in der Leitlinie für die Nachsorge empfohlen für PatientInnen, die Melanome mit einer höheren Eindringtiefe hatten.

 

Ich habe ein Melanom diagnostiziert bekommen, was jetzt?

Die notwendigen weiteren Schritte hängen von Ihrem Tumorstadium und vor allem der Tumordicke ab. Direkt nach der Diagnose wir Ihr behandelnder Arzt Ihnen mitteilen, ob ein Nachexzision, weitere Bildgebung, Blutuntersuchungen oder ein Lymphknotenbiospie notwendig sind. In weiterer Folge wird ein individueller Nachsorgeplan für Sie erstellt. Bei RisikopatientInnen wird ein Ganzkörperscreening mit Aufnahmen des gesamten Körpers mit dem Deviskan (Ganzkörperscanner) dringend empfohlen – diese Technologie steht uns in unserer Praxis am Wiener Hauptbahnhof zur Verfügung.

Darüber hinaus können wir direkt in unserer Praxis neben der vorgeschriebenen Hautkrebsvorsorge auch Blutuntersuchungen (Tumormarker) und Lymphknotensonographie durchführen. Dr. Schreiber und Dr. Hauser haben hier jahrelange Erfahrung aus Tumorzentren in Deutschland und sind auf dem neuesten Stand.

Bei uns kann neben Exzisionen von Muttermalen auch häufig Nachexzision direkt in unseren Eingriffsräume erfolgen ohne lange Wartezeiten. Bei neuen Diagnosen, nehmen Sie gerne direkt mit uns Kontakt auf - wir beraten Sie gerne und kümmern uns mit Ihnen gemeinsam um die weiteren Schritte.

 

 

Jeder Sonnenbrand erhöht das Risiko auf Hautkrebs - Artikel von Dr. Iryna Maggoschitz.

 

Gerne können Sie einen Termin für ein erstes Beratungsgespräch in unserer Praxis in Wien vereinbaren. Buchen Sie hier Ihren Termin

FAQ – Muttermale & Hautkrebsvorsorge

Hier erhalten Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Muttermalen, Risikofaktoren für Hautkrebs und den neuesten Methoden zur frühzeitigen Erkennung von Veränderungen.

  • Was sind Muttermale und wie entstehen sie?

    Muttermale sind Ansammlungen pigmentbildender Zellen, die angeboren sein können oder sich im Laufe des Lebens entwickeln.

     

  • Warum sollte ich meine Muttermale regelmäßig kontrollieren lassen?

    Regelmäßige Kontrollen helfen, gefährliche Veränderungen früh zu erkennen und Hautkrebs vorzubeugen und zu behandeln.

     

  • Wie läuft eine Muttermalkontrolle ab?

    In der Praxis erfolgt eine körperliche Untersuchung mit Ganzkörperscan, Videodermatoskopie und KI-gestützter Analyse.

     

  • Welche Arten von Muttermalen gibt es?

    Es gibt viele verschiedene Arten von Muttermalen. Zu den häufigsten zählen:
    Angeborene Muttermale (kongenitale Nävi)
    bereits bei Geburt oder kurz danach vorhanden.
    Erworbene Muttermale
    entstehen im Laufe des Lebens durch Genetik und UV-Einfluss.
    Erhabene Muttermale
    kuppelförmig, häufig gutartig, verändern sich meist langsam.
    Atypische oder dysplastische Muttermaleunregelmäßig in Form und Farbe, höheres Risiko, sich zu verändern in Melanome.
    Blaue Näviblaugraue pigmentierte Muttermale, oft leicht erhaben.
    Daneben existieren viele weitere Unterformen, die dermatologisch beurteilt werden sollten.

  • Welche Warnzeichen sind nach der ABCDE-Regel wichtig?

    Asymmetrie, unregelmäßige Begrenzung, verschiedene Farben, Durchmesser > 5 mm, Veränderung/Erhabenheit.

     

  • Wann sollte ein Muttermal entfernt werden?

    Wenn es sich verändert, verdächtig ist oder ästhetisch stört.

  • Wie werden Muttermale entfernt?

    Chirurgisch unter Lokalanästhesie oder – bei gutartigen Veränderungen – mittels Laser oder Kaustik.

     

  • Wie hängen Muttermale und Hautkrebs zusammen?

    Einige Melanome entstehen aus Muttermalen; UV-Strahlung erhöht das Risiko.

     

  • Was passiert bei Diagnose eines Melanoms?

    Das Vorgehen richtet sich nach Tumordicke und Stadium; regelmäßige Nachsorge ist wichtig.

     

  • Wie kann ich gefährlichen Muttermalen vorbeugen?

    Sonnenschutz, Meiden von Sonnenbränden und jährliche Kontrollen beim Dermatologen.

     

 

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