Psoriasis:

Mann mit Psoriasis und Schuppenflechte am Körpermit einer gut abgestimmten Therapie die Symptome kontrollieren und mehr Lebensfreude gewinnen

Es beginnt damit, dass sich die Haut an Unterarmen, Ellenbögen, Knien, oder Kopfhaut scharf begrenzt rötet, sich mit silbrig-weißen Schuppen überzieht. Von den betroffenen Stellen geht starker Juckreiz aus.

Psoriasis oder Schuppenflechte ist weit verbreitet. Lesen Sie hier nach, in welchen Formen sie auftritt und welche Möglichkeiten der Behandlung es gibt. Wie groß sind die Heilungschancen? Ist Schuppenflechte ansteckend? Fragen, mit denen ich in meiner Praxis sehr oft konfrontiert werde.

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Das habe ich für Sie in diesem Artikel vorbereitet

Was versteht man unter Psoriasis?

Es handelt sich bei der Schuppenflechte um eine Erkrankung der Haut, die zum Großteil genetisch bedingt ist. Die häufigste Form wird als Psoriasis vulgaris bezeichnet. Von punktförmig bis handtellergroß, breiten sich stark juckende, schuppig gerötete Hautveränderungen aus. Die betroffenen Patienten verlieren viel an Lebensqualität: einerseits aus kosmetischen Gründen, andererseits ist der Juckreiz sehr ausgeprägt und störend.

Eine Symptomatik, die nach außen gerichtet ist und ein permanenter Juckreiz wirken sich negativ auf das psychische Wohlbefinden aus. Stress ist die Folge und dies kann einer der Trigger-Faktoren sein, die Psoriasis begünstigen oder weitere Schübe auslösen. Der Kreislauf ist geschlossen.

Von Schuppenflechte (Psoriasis) sind rund 250.000 Menschen in Österreich betroffen. Mehr als drei Viertel davon an Psoriasis vulgaris (klassische Schuppenflechte mit Schuppenbildung).

Was ist der Grund für Schuppenflechte?

Für die Entstehung der Schuppenflechte kommen mehrere Faktoren in Betracht. Ursächlich ist eine Störung im Immunsystem. Gewebe wird als körperfremd erkannt und angegriffen. Ein überaus komplexer Vorgang, der mit ausgeprägten Entzündungsvorgängen in der Haut verbunden ist und schlussendlich zur starker Verschuppung an der Hautoberfläche führt.

Die Mehrzahl der an Schuppenflechte erkrankten Patienten, haben auch andere betroffene Familienmitglieder. Obwohl es eine multifaktorielle Erkrankung ist, geht man davon aus, dass 70 Prozent genetisch bedingt sind.

Es bedeutet aber nicht, dass Schuppenflechte, bedingt durch eine erbliche Veranlagung, zwangsläufig auftritt. Umwelteinflüsse, Infektionen, Suchtverhalten, Alkohol und Nikotin, bestimmte Medikamente und emotionaler Stress kommen in Betracht, die Krankheit auszulösen oder zu verschlimmern.

Tritt Psoriasis bei Kindern und Jugendlichen auf?

Mehr als die Hälfte aller Patienten erkranken bereits in jungen Jahren, noch vor dem 18. Lebensjahr. Juvenile (kindliche) Psoriasis ist sehr oft mit Infektionen (viral) der oberen Atem- und Luftwege verbunden.

Welche Körperstellen sind am häufigsten von Psoriasis betroffen?

Schuppenflechte kann sich an allen Körperteilen entwickeln. Nicht selten tritt sie symmetrisch an beiden Körperhälften auf. Symptome sind starkes Jucken, Schuppen, Schmerzen, bis zu leichten Blutungen. Am meisten betroffene Stellen können sein:

  • Kopfbereich, besonders unter den Haaren

  • Arme und Beine (Ellenbogen, Kniescheiben)

  • Rücken und Gesäß

  • rund um den Nabel

  • in der Analfalte

  • rund um den Geschlechtsbereich

Schuppenflechte betrifft die Oberhaut, deshalb werden Schleimhäute so gut wie gar nicht angegriffen.

Wie ist der Verlauf der Erkrankung an Schuppenflechte?

Die Erkrankung tritt meist zwischen dem 15. und 35. Lebensjahr auf und nimmt in der Regel einen schubartigen Verlauf. Der Befall der Haut kann langsam beginnen, lange gleichbleiben. Ebenso ist eine schnelle und rasante Ausbreitung möglich.

Die Schübe können stark variieren und werden durch die sogenannten Trigger-Faktoren begünstigt. Manchmal liegen zwischen den Schüben lange (Jahre) Phasen, in denen die Patienten vollkommen beschwerdefrei sind.

Je nach Stärke des Verlaufs wird die Krankheit nur kosmetisch störend oder / und mit deutlicher Einschränkung der Lebensqualität wahrgenommen.

Ist Psoriasis ansteckend?

Die Frage ist klar mit „nein“ zu beantworten. Was jedoch erfolgen kann, ist die genetische Weitergabe. Das Risiko an Schuppenflechte zu erkranken, erhöht sich, wenn es in der Familie Fälle von Schuppenflechte gibt.

Wie wird Schuppenflechte (Psoriasis) behandelt, wie therapiert?

Eines gleich vorweg: Schuppenflechte ist nicht heilbar!

Allerdings kann eine kompetente Behandlungsplanung die Beschwerden soweit mildern, dass damit eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität erreicht wird und bei einigen Patienten sogar langfristige Beschwerdefreiheit erzielt werden.

Es gibt eine Reihe von Behandlungsoptionen, abhängig von Form, Schweregrad, klinischer Ausprägung, etc. Erst nach einer intensiven Anamnese können die Befundung und gemeinsame Therapieplanung erfolgen.

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Leistungsangebot für Psoriasis-Erkrankungen in Wien

Bei Schuppenflechte kommt dem abgestimmten Therapieangebot große Bedeutung zu. Da diese Erkrankung noch immer als unheilbar gilt, kann eine Therapie oder Behandlung nur symptomatisch wirken und dadurch die Belastungen mildern. Mittlerweile gibt es einige innovative orale und injizierbare Therapien die bei einem Großteil der Patienten zur Beschwerdefreiheit führen.

Mein Leistungsangebot dazu umfasst mehrere Schritte:

  • Im ersten Schritt erfolgen eine profunde Anamnese, Abklärung und Diagnostik.

  • Die Planung der Behandlung und Therapie unter Berücksichtigung medizinischer Notwendigkeit und individueller Bedürfnisse, ist der nächste Schritt.

  • Beratung zur richtigen Pflege und Reinigung der Haut

  • Mögliche Therapieangebote:

    • Lokale Therapien: Bei leichter, bis mittelschwerer Form der Schuppenflechte werden die Wirkstoffe als Salben, Cremes, Sprays oder Tinkturen direkt auf der Haut angewandt. Je nach Präparat zeigt sich die Wirkung ab einer Woche.

    • Systemische Therapien (innere Anwendung): Zur Anwendung kommen Präparate, verabreicht als Tabletten, Injektionen oder Infusionen. Die Wirkung setzt einige Wochen später ein.

    • Biologika: Arzneistoffe, die mittels biotechnologischer Verfahren hergestellt werden. Sie stoppen oder verlangsamen krankhafte Prozesse und stoßen die Selbstheilungskräfte durch systemische Veränderung des überreagierenden Immunsystems. Biologika kommen unter anderem bei weiteren Autoimmunerkrankungen wie Rheuma, Arthritis und chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen zum Einsatz.

  • Beratung zu Fragen des Lebensstils und anderer Maßnahmen, die den Verlauf und Erfolg der Behandlung beeinflussen

Fazit Symptome der Psoriasis Erkrankung, Diagnose und Ursachen

Psoriasis oder Schuppenflechte gehört wie Arthritis und Rheuma zu den Autoimmunerkrankungen. In 70 Prozent der Fälle ist sie genetisch bedingt und tritt zwischen dem 15. bis 35. Lebensjahr auf.

Noch immer hat sie den Status „unheilbar“. Behandlungen und Therapie durch Ihren Arzt sind deshalb symptomatisch, wenngleich mittlerweile weit entwickelt. Bei einem Teil der Patienten kann sogar langfristige Beschwerdefreiheit erzielt werden.

Trigger-Faktoren wie Ernährung, Lebensstil und Stress können den Verlauf verlangsamen, den Zeitraum zwischen den Schüben verlängern. Ein abgestimmtes Therapieprogramm kann die Lebensqualität deutlich erhöhen.

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  • Ich war nur zu Besuch in Wien und gleich am ersten Tag hatte ich einen wirklich schlimmen Ausschlag. Dr. Bisschoff hat mir sehr schnell und sehr freundlich sofort geholfen. Eine Behandlung bei ihm kann ich nur empfehlen. Sehr professionelle Hilfe - mein Wien-Urlaub war gerettet! Danke. 
    DocFinder
  • Herr Dr. Bisschoff wurde mir empfohlen, da ich schon lange mit einer schweren Schuppenflechte bei anderen Ärzten in Behandlung war und diese nicht wirklich besser wurde. Er war der erste, der die moderne Biologikaherapie bei mir einsetzen wollte; mit tollem Erfolg. Ich bin sehr dankbar. Außerdem ist er noch wunderbar nett und freundlich! 
    DocFinder Nutzer
  • Ich konnte kurzfristig einen Termin bei Dr. Bisschoff vereinbaren. Ich wollte meine Muttermale kontrollieren lassen und auch eine Beratung zu Haarausfall bekommen. Meine Muttermale wurden photodokumentiert und zum Thema Haarausfall hat mir Hr. Dr. Bisschoff ein gutes Präparat empfohlen. Werde jetzt jährlich zur Muttermalkontrolle wiederkehren. DANKE!
    DocFinder
  • Begeistert!
    Ich rief Dr. Bisschoff am Wochenende an, weil meine neunjährige Tochter sich mit heißem Öl am Gesicht und Oberarm verbrannt hatte. Eine halbe Stunde später, war er bereits vor meiner Tür mit allem notwendigen um die Wunden zu versorgen. Er hat sich wirklich toll um meine Tochter gekümmert und ihr auch alles geduldig erklärt. Ich habe noch nie einen so kinderfreundlichen Hautarzt erlebt, der auch noch Hausbesuche macht. Großes Lob von uns beiden !!!

     
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  • Der Termin war erfreulicherweise noch am selben Tag.
    Dr. Bisschoff nimmt sich für seine Patienten viel Zeit und hat ein offenes Ohr für alle Fragen.
    Auf jeden Fall ein Arzt zum Weiterempfehlen.
     
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